Von Ralf Keuper

Das Geschäft der Ban­ken ist in den letz­ten Jah­ren, bedingt vor allem durch die Ver­brei­tung des Inter­net, media­ler gewor­den. Oder anders: Das Inter­net hat den media­len Cha­rak­ter des Bank­ge­schäfts erst rich­tig zum Vor­schein gebracht.

Wie eng das Nach­rich­ten­we­sen mit dem Bank­ge­schäft ver­bun­den ist, zeigt ein Blick auf die Ent­ste­hungs­ge­schich­te von Lloyds Lon­don, wenn­gleich es sich hier um eine Ver­si­che­rung han­delt. Lloyds ist aus einem Kaf­fee­haus her­vor­ge­gan­gen, das von Geschäfts­leu­ten, ins­be­son­de­re aus dem Schiff­fahrts­we­sen, fre­quen­tiert wur­de. Bei der Gele­gen­heit zir­ku­lier­ten natur­ge­mäß Infor­ma­tio­nen über Frach­ten, Schif­fe und die damit ver­bun­de­nen Risi­ken. Für Jür­gen Haber­mas mar­kier­ten die Kaf­fee­häu­ser den Beginn des­sen, was wir heu­te unter “Öffent­lich­keit” ver­ste­hen. In etwa zur sel­ben Zeit schlug die Geburts­stun­de der Mas­sen­me­di­en. Die der­zeit an der Bör­se am höchs­ten bewer­te­te Bank, Wells Far­go, star­te­te im Post­we­sen. Wie 

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