Von Ralf Keuper

Das ist eine die­ser Mel­dun­gen, an denen das Macht­be­ben, das sich der­zeit im Ban­king voll­zieht, zum Vor­schein kommt. Wie Cur­ved berich­tet, akzep­tiert Apple in den USA und Groß­bri­tan­ni­en PayPal als Bezahl­op­ti­on in sei­nem Online-Shop. Das mag auf den ers­ten Blick über­ra­schen, da bei­de Unter­neh­men beim Mobi­le Pay­ment direk­te Kon­kur­ren­ten sind. Aller­dings scheint man bei Apple dies­be­züg­lich prag­ma­tisch zu den­ken. Wer immer für ordent­lich Geschäft und Traf­fic in sei­nem Online-Shop sorgt, kommt in den Genuss einer bevor­zug­ten Behand­lung. Auch Goog­le und Sam­sung koope­rie­ren bereits mit PayPal, wie es in dem Arti­kel heisst.

Goog­le scheint die prag­ma­ti­sche Hal­tung von Apple wohl nicht ganz zu tei­len. Weil Ama­zon mitt­ler­wei­le einen eige­nen App Store mit eige­ner Shop­ping-App ein­ge­führt hat, beschloss Goog­le, die Ama­zon App aus sei­nem Play Store zu ent­fer­nen.

Die digi­ta­len Öko­sys­te­me begin­nen, ihre Ter­ri­to­ri­en abzustecken.

Bri­sant für Ban­ken an der Koope­ra­ti­on zwi­schen Apple und PayPal ist, dass den Kun­den mit PayPal Direct die Mög­lich­keit ein­ge­räumt wird, Rech­nun­gen bis zu einer Lauf­zeit von 18 Mona­ten auf meh­re­re, fle­xi­ble Raten zu ver­tei­len. Apple ver­zich­tet dabei zunächst auf die Berech­nung von Zinsen …

Soll­te dem­nächst noch die Koope­ra­ti­on zwi­schen Ali­pay und Apple Pay auf dem chi­ne­si­schen Markt Rea­li­tät wer­den, die Ver­hand­lun­gen dazu lau­fen schon seit eini­ger Zeit, ist das Macht­be­ben dann wirk­lich nicht mehr zu überhören.

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