Wo immer ich hin­kam, habe ich neben Unter­neh­mern und Aka­de­mi­kern auch Land­wir­te und Arbei­ter und deren poli­ti­sche und öko­no­mi­sche Orga­ni­sa­ti­on auf­ge­sucht. Was ein schwei­ze­ri­scher Ban­kier denkt, glau­be ich zu wis­sen, ohne ihn spre­chen zu müs­sen. Dar­um ist mir in jedem Land ein Bau­ern­tag inter­es­san­ter als ein Ban­kier­tag. Dar­in liegt nicht eine Gering­schät­zung mei­nes Beru­fes, den ich für einen der wich­tigs­ten in der gan­zen Wirt­schaft hal­te. Aber ich suche nach Büro­schluss nicht die Bestä­ti­gung mei­ner Gedan­ken durch ande­re, son­dern die Erwei­te­rung mei­nes Gesichts­krei­ses, um mir eine Vor­stel­lung von dem Gesamt­in­ter­es­se zu machen, die von der eige­nen Posi­ti­on völ­lig unab­hän­gig ist. 

Quel­le: Erin­ne­run­gen aus mei­nem Leben

Felix Soma­ry

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