Von Ralf Keuper

Für nicht weni­ge reprä­sen­tiert Robert Holz­ach den Typ eines Ban­kiers alter Schu­le, wie er eigent­lich nie aus der Mode kommt. Um das Geden­ken an die­sen unge­wöhn­li­chen Ban­kier wach zu hal­ten und sein Ver­mächt­nis zu bewah­ren, hat Clau­de Bau­mann die Bio­gra­fie Robert Holz­ach. Ein Schwei­zer Ban­kier und sei­ne Zeit geschrieben.
Holz­ach war stark von sei­ner mili­tä­ri­schen Aus­bil­dung geprägt, was sich auch auf sei­nen Füh­rungs­stil aus­wirk­te. Inso­fern erscheint er wie eine Per­son aus einer längst ver­gan­ge­nen Epo­che, wäh­rend sich der­zeit die Start­up-Kul­tur zu eta­blie­ren beginnt, die wie­der­um selbst nicht frei von gewis­sen auto­ri­tä­ren Umgangs­for­men ist, die sich dem Außen­ste­hen­den nicht so schnell erschließen. 
Wei­te­re Schwei­zer Ban­kiers, die aus der Schar ihrer Kol­le­gen her­aus­rag­ten, waren Felix Soma­ry und Hans‑J. Bähr. Bei­de ver­fass­ten lesens­wer­te Biografien:
Wei­te­re Informationen:

Zum Tod von Robert Holz­ach: Kom­pe­tenz, Ver­ant­wor­tung und Ehre

Der letz­te Schwei­zer Gentleman-Bankier

Robert Holz­ach – in der Zeit vor den «Turn­schuh­ban­kern»

Die Geld­ma­schi­ne UBS: Der Ban­ker als Hilfssheriff

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