Von Ralf Keuper

Der Markt für die Zah­lungs­ab­wick­lung befin­det sich im Umbruch. Aktu­el­les Bei­spiel ist die Über­nah­me von Inge­ni­co durch World­li­ne (Vgl. dazu: Mit 7,8 Mil­li­ar­den zum euro­päi­schen Markt­füh­rer für Pay­ment). Vor gut einem Jahr über­nahm Fiserv sei­nen Mit­be­wer­ber First Data für 22 Mrd. Dol­lar – der bis­lang größ­te Fin­tech-Deal (Vgl. dazu: Größ­te Fin­tech-Über­nah­me aller Zei­ten – Fiserv kauft First Data).

Das Pay­ments-Geschäft läuft auf Hoch­tou­ren – ein Ende ist nicht abzu­se­hen. Davon wer­den die Ban­ken jedoch nur im gerin­gen Umfang pro­fi­tie­ren, so die Stu­die Two ways to win in pay­ment. Ver­ant­wort­lich dafür ist u.a. die Ver­brei­tung von Instant Pay­ments, Invi­si­ble Pay­ments und Free Pay­ments (Vgl. dazu: The Pay­ments Busi­ness Is Boo­m­ing, But Banks Will Get A Smal­ler Pie­ce Of The Pie). Ein wei­te­res Pro­blem aus Sicht der Ban­ken sind In-App-Zah­lun­gen (Invi­si­ble Pay­ments). Wenn die Zah­lun­gen in Echt­zeit abge­wi­ckelt wer­den, dann besteht zudem kaum noch die Mög­lich­keit, mit dem Sett­le­ment Geld zu verdienen.

Auf der ande­ren Sei­te drän­gen Anbie­ter wie Ripp­le ver­stärkt in den Markt (Vgl. dazu: Der Ripp­le-Effekt im grenz­über­schrei­ten­den Zahlungsv…

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