Microsoft Pay und Google Pay nehmen Gestalt an

Von Ralf Keuper

Wie sehr das Geschäftsmodell und die Rolle der Banken unter Druck stehen, lässt sich besonders gut am Zahlungsverkehr nachvollziehen. Erster Ausdruck des Machtbebens  war die Lancierung von Apple Pay (Vgl. dazu: Machtbeben: Apple handelt mit einigen Banken Sonderkonditionen bei der Zahlungsabwicklung aus). Danach folgten Samsung, Google, Microsoft und andere Technologiekonzerne mit eigenen Zahlungslösungen bzw. Wallets (Vgl. dazu: Apple Pay, Android Pay, Samsung Pay und LG Pay erobern den Einzelhandel). In China haben die Messaging- und Zahlungsplattformen Alipay und WeChat, die mehrere hundert Millionen Nutzer zählen, die Banken aus dem Blickfeld der Kunden bereits verdrängt.

Microsoft und Google haben in den letzten Tagen weitere Schritte unternommen, um im mobilen und online-Zahlungsverkehr eine Schlüsselposition einzunehmen. Wie u.a. in Microsoft Pay comes to Outlook, integrating Stripe, Braintree, Sage, Wave and more berichtet wird, beabsichtigt Mircosoft, Outlook um Zahlungsfunktionen zu ergänzen:

This means that, for the first time, when a company sends you an invoice in an email, and you are using Outlook to read it, you can pay that bill directly, without needing to leave Outlook and open a different app or service. Instead, a panel that will open to the right of the main one by way of Microsoft’s Adaptive Cards.

Die Nutzer müssen sich also nicht umgewöhnen; sie brauchen ihre vertraute Arbeitsumgebung nicht zu verlassen.

Erfreulicher Nebeneffekt für Microsoft:

The company effectively has capabilit…

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