Gotische Kathedralen und die Bank der Zukunft

Von Ralf Keuper

In den Medien taucht immer wieder mal die Geschichte von dem Passanten auf, der vor vielen Jahrhunderten drei Maurer beobachtete, die an der Grundmauer einer Kathedrale arbeiteten. Auf seine Frage, was sie denn dort machen würden, antworteten zwei, sie würden halt Steine bearbeiten bzw. eine Mauer errichten, während der dritte voller Stolz von sich gab:

Ich baue ein Kathedrale.

Der Soziologe Zygmunt Baumann bemängelt an unserer Zeit, dass sie nur noch in Episoden denkt, und nicht mehr, wie im Zeitalter der Kathedralen, in Epochen.

Könnte es nicht sein, dass die Bank als Plattform den Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden die Möglichkeit bietet, an einem ähnlich Projekt zu arbeiten, wie die Maurer in der Geschichte? Also ebenfalls an etwas Dauerhaftem mitwirken, auch wenn die fertige Kathedrale nur in Umrissen zu erkennen ist?

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