Fintech Centrifuge will das Betriebssystem für die Financial Supply Chain werden

Von Ralf Keuper

Wie in Deutsches Fintech-Startup Centrifuge bekommt Millionen-Unterstützung von der EU und Berlin zu erfahren ist, planen die Berliner die Entwicklung einer eigenen Blockchain (Centrifuge Chain), welche die bislang eingesetzte Ethereum-Blockchain ablösen soll. Nach eigenen Angaben will Centrifuge das Betriebssystem für die Financial Supply Chain werden.

Centrifuge is an open, decentralized platform to connect the global financial supply chain. It allows any business to transact while maintaining ownership of their data, including their validated company details, their reputation, business relationships, and subsequent transactions.

Ziel ist es, mit der Centrifuge Chain die Beziehungen der Unternehmen untereinander in einem Global Business Graph abzubilden.

Das hat Charme. In der aktuelle Studie Maschinenidentitäten
Schlüssel zum Internet der Dinge
wird die Verwendung der Graphentechnologie im Identity-Relationship-Management (IRM) diskutiert.

So wie es schon heute Identity Graphen zu Personen gibt, wird das auch künftig für Maschinen der Fall sein.
Der Graph veranschaulicht die Beziehungen der Maschine mit anderen Maschinen, Geräten, Personen und Unternehmen. Weiterhin gibt er Auskunft über den jeweiligen Kontext, in dem sich die Beziehungen, d.h. die Identifizierung und der Austausch von Daten, vollzieht. Das ist sowohl für Marketingzwecke aber auch für das Risikomanagement von hohem Wert.

Der Business-Graph zeigt den Grad der Vernetzung eines Unternehmens, eines Unternehmensverbundes oder gar eines ganzes Ökosystems an. Für das Management von Financial Supply Chains ein nicht unwesentlicher Pluspunkt.

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