Von Ralf Keuper

Ban­king ohne inten­si­ven Gebrauch von Tech­nik ist heu­te nicht mehr vor­stell­bar. Begon­nen hat die­se Ent­wick­lung bereits vor gut 150 Jah­ren[1]Tech­nik in der Com­merz­bank von 1870 bis heu­te. Heu­te wird die tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung unter dem Schlag­wort der Digi­ta­li­sie­rung zusam­men­ge­fasst, die ihre eige­nen Gesetz­mä­ßig­kei­ten zu haben scheint. Wer gegen sie ver­stößt, ist bald aus dem Geschäft ver­schwun­den. Trifft das in die­ser Form zu?

Weit­ge­hend unbe­strit­ten dürf­te inzwi­schen sein, dass die Ban­ken, wie Unter­neh­men ande­rer Bran­chen auch, durch die fort­schrei­ten­de Digi­ta­li­sie­rung gezwun­gen sind, ihre Abläu­fe auf den Prüf­stand zu stel­len und zu moder­ni­sie­ren. Zum ers­ten Mal rücken die Bedürf­nis­se der Kun­den und nicht die der Orga­ni­sa­ti­on in den Mit­tel­punkt. Gewin­nen die Kun­den den Ein­druck, dass die Bank nicht genü­gend auf ihre Wün­sche ein­geht, u.a. weil die Tech­nik dazu nicht in der Lage ist, wen­den sie sich Mit­be­wer­bern zu, die auf die­sem Gebiet fort­schritt­li­cher sind, wie Direkt­ban­ken,  Chal­len­ger­ban­ken oder die gro­ßen Tech­no­lo­gie­kon­zer­ne. Sicht­bar wird die­ser Wan­del u.a. an dem Schei­tern des Online-Bezahl­ver­fah­rens paydi­rekt, das als Kon­kur­renz­pro­dukt zu Paypal gedacht war. Nicht weni­ge sehen dar­in die Bestä­ti­gung, dass Ban­ken sich in Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men, in Tech­ban­ken ver­wan­deln müssen((

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