Von Ralf Keuper

Das Ver­trau­en der Kun­den wie über­haupt der Öffent­lich­keit in die Ban­ken hat in den letz­ten Jah­ren deut­lich nach­ge­las­sen. Bei Umfra­gen, wel­che Beru­fe in der Bevöl­ke­rung das höchs­te Anse­hen genie­ßen, lan­den Bank­mit­ar­bei­ter im unte­ren Drit­tel[1]Die­se Beru­fe genie­ßen das gerings­te Anse­hen. Auch die Ban­ken als Insti­tu­ti­on ste­hen nicht son­der­lich hoch in der Gunst der Kun­den[2]Gerin­ges Ver­trau­en in Ban­ken: Fach­mann erklärt, was sich ändern müss­te. Ande­rer­seits ver­trau­en die Kun­den zwar nicht der Bank, wohl aber ihrem Bank­be­ra­ter[3]Die Deut­schen ver­trau­en zwar Ban­ken nicht, aber dem eige­nen Bank­be­ra­ter.

Gera­de­zu alar­mie­rend sind indes die Befun­de, die eine Stu­die bei der Beur­tei­lung der Ver­trau­ens­wür­dig­keit von Hoch­schul­ab­gän­gern, die sich für eine Beschäf­ti­gung bei einer Bank ent­schie­den haben oder eine sol­che anstre­ben, ans Licht geför­dert hat[4]Trust­wort­hi­ness in the Finan­cial Indus­try.

Zum Vor­ge­hen der Stu­die und den Ergebnissen:

Wir iden­ti­fi­zie­ren die sozia­len Prä­fe­ren­zen von Stu­den­ten der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten und ver­fol­gen ihre ers­ten Job­plat­zie­run­gen. Wir fin­den her­aus, dass Stu­den­ten, die ihre Kar­rie­re in der Finanz­bran­che begin­nen wol­len, wäh­rend des Stu­di­ums wesent­lich weni­ger ver­trau­ens­wür­dig sind. Vor allem aber bestä­ti­gen die tat­säch­li­chen Stel­len­be­set­zun­gen eini­ge Jah­re spä­ter die­sen Zusam­men­hang. Der Arbeits­markt in der Finanz­bran­che fil­tert die weni­ger ver­trau­ens­wür­di­gen Pro­ban­den nicht aus.

Wei­ter­hin:

Wir fin­den eine signi­fi­kan­te nega­ti­ve Kor­re­la­ti­on zwische…

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