Data Banking: Computing and Flexibility in Banks (1960-2019)

Von Ralf Keuper

Der Einzug des Computers in den 1960er Jahren ist einer weit verbreiteten Auffassung nach der Startpunkt für den Wandel der Banken in Technologieunternehmen. Verschiedene wissenschaftliche Beiträge haben diese Transformation im Bankwesen thematisiert. So Martin Schmitt in The Code of Banking: Software as the Digitalization of German Savings Banks. Ein weiterer Autor ist der renommierte Schweizer Wirtschaftshistoriker David Gugerli.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die Beschäftigung mit der Macht, welche von den Datenbanktechnologien ausgeübt wird (Vgl. dazu: Die Welt als Datenbank: Zur Relation von Softwareentwicklung, Abfragetechnik und Deutungsautonomie). Die Bankenbranche hat in letzten Jahrzehnten regen Gebrauch von der Datenbanktechnologie gemacht. Hier lässt sich der Einfluss der Datenbanktechnologien auf die Branchenstruktur wie auch auf die Banken selber besonders gut nachvollziehen. In Data Banking: C0mputing and Flexibility in Swiss Banks 1960-90 zeigt Gugerli, wie die Banken gezwungen waren, ihre Organisationsstrukturen als Folge der Computerisierung zu verändern. Schon damals zeichnete sich ab, dass die Informationstechnologien eine struktur- und verhaltensprägende Wirkung hatten. Die Unternehmen mussten sich der Informationstechnologie anpassen – nicht umgekehrt. Eine Lektion, …

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