Auto-Leasing wird nahezu durchgängig digitalisiert

Von Ralf Keuper

Der Markt für Auto-Leasing ist nach den Worten der Gründer von Vehiculum weder digital noch überschaubar, wie in „Der milliardenschwere Leasingmarkt ist alt und kaputt“ vor einiger Zeit zu lesen war. Um den Kunden hier mehr Übersicht zu verschaffen, sind neben Vehiculum auch andere Start-ups angetreten, die Angebot und Nachfrage auf ihren Plattformen so transparent wie möglich zusammen bringen wollen. Die Plattform schaltet sich zwischen die Autohändler und die Leasinggesellschaften/Autobanken der Hersteller – die sog. Captives. Vehiculum beschränkt sich auf die Leasing-Vermittlung von Geschäftswagen. Die Kunden können auf der Plattform nach dem passenden Fahrzeug suchen, eines auswählen, ein persönliches Angebot einholen, und, sofern die Bonitätsprüfung erfolgreich war, den Vertrag unterschreiben. Die Plattform bekommt für die Vermittlung eine Provision. Der Kunde profitiere durch z.T. deutlich niedrigere Fahrzeugpreise bzw. Finanzierungen.

Seit Jahren ist die Sixt Leasing AG im Online-Leasing tätig (Vgl. dazu: Sixt entdeckt Online-Leasing). Gleiches gilt für Tesla, wo man, aus nachvollziehbaren Gründen, gleich zu Beginn auf das Online-Leasing gesetzt hat (Vgl. dazu: Tesla Financial Services – Digitaler Leasingprozess).

Einen etwas anderen Weg haben in den USA die Startups Carvana und Beepi, die sich auf Gebrauchtwagen spezialisiert haben, eingeschlagen, wie in Disrupting Auto Finance vor einiger Zeit berichtet wurde:

Start-ups like Carvana and Beepi are taking used car sales online – reducing opex and passing on savings to both buyers and sellers. Carvana, which acts as a virtual dealer, leverages online distribution …

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