Ein aktu­el­les For­schungs­pa­pier unter­sucht, war­um sich digi­ta­le Wal­lets wie Yape und Plin in Peru inner­halb weni­ger Jah­re zur domi­nie­ren­den Zah­lungs­form ent­wi­ckelt haben. Die Stu­die ana­ly­siert die Deter­mi­nan­ten der Nut­zung digi­ta­ler Wal­lets im Ver­gleich zu sechs wei­te­ren bar­geld­lo­sen Instru­men­ten sowie Bar­geld im Zeit­raum Janu­ar 2019 bis April 2024 – und lie­fert damit quan­ti­ta­ti­ve Bele­ge für das, was in der Bran­che oft nur qua­li­ta­tiv behaup­tet wird.


Metho­dik: Nach­fra­ge­mo­dell statt Befragung

Metho­disch stützt sich die Arbeit auf ein Nach­fra­ge­mo­dell mit agg­re­gier­ten Markt­an­teils­da­ten. Dar­aus wer­den Elas­ti­zi­tä­ten der Nach­fra­ge gegen­über Gebüh­ren und spe­zi­fi­schen Funk­tio­na­li­tä­ten geschätzt – kon­kret: 24/​7‑Verfügbarkeit, QR-Code-Zah­lung und Inter­ope­ra­bi­li­tät mit POS-Ter­mi­nals. Ergänzt wer­den die Schät­zun­gen durch Sze­na­rio-Simu­la­tio­nen, die den jewei­li­gen Effekt ein­zel­ner Funk­tio­nen isolieren.

Die­ser metho­di­sche Ansatz hat einen kla­ren Vor­teil: Er misst tat­säch­li­ches Ver­hal­ten auf Basis rea­ler Markt­da­ten, nicht erklär­te Prä­fe­ren­zen auf Basis von Umfra­gen. Das erhöht die exter­ne Vali­di­tät der Ergeb­nis­se erheblich.

Trei­ber der Ad…