Kommt die iBank? #2

Von Ralf Keuper
Mit der Lancierung seiner Lösung für das mobile Bezahlen, Apple Pay, hat Apple die Phantasie beflügelt. Insofern war eigentlich nur noch das genaue Datum für den ersten Beitrag offen, der sich der Frage zuwendet, ob die iBank schon bald Realität werden könnte. Mit Die iBank von Apple ist nur eine Frage der Zeit ist der Tag gekommen. 
Mit dem Thema hatte ich mich an dieser Stelle vor etwas über einem Jahr in Kommt die iBank? #1 zum ersten Mal auseinandergesetzt. In etwa zur selben Zeit kam Dirk Elsner in Spekulationen über Apples iBank sind beliebt – und unrealistisch zu ähnlichen Schlussfolgerungen. 
An diesem Befund hat sich m.E. auch mit Apple Pay nichts geändert. Stand heute wären Apple, Google & Co schlecht beraten, den Status einer Vollbank anzustreben, wie ich kürzlich in Weshalb die Herausforderer der Banken keine “echte Bank” sein wollen und Google als Bank? versucht habe darzulegen. 
Eine Entwicklung hin zu einer iBank oder Google Bank ist nicht unvermeidbar, wie es in dem eingangs erwähnten Beitrag heisst. 
Für denkbar halte ich, dass Apple, Google & Co eine Bank für die Transaktionsabwicklung übernehmen, die rechtlich getrennt geführt wird. 
Der Bedarf nach einer weiteren Bank, heiße sie nun iBank, Google Bank oder sonst wie, ist begrenzt. Da halte ich es bis auf weiteres mit Oliwia Berdak, die in Why Asking About Google Bank Is The Wrong Question darlegt, weshalb Google & Co der Versuchung widerstehen werden bzw. sollten, sich mit dem Titel einer Vollbank zu schmücken. 

Weitere Informationen:

Did Apple just become a big bank?

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