Von Ralf Keuper 

Für den Chef der Deut­schen Bank, Chris­ti­an Sewing, geht der größ­te Ver­än­de­rungdruck für das Ban­king von der Platt­for­m­öko­no­mie aus (Vgl. dazu: „Die Platt­for­m­öko­no­mie ist der gewal­tigs­te Umbruch für das Bank­ge­schäft.“) ; eine Posi­ti­on, die auf die­sem Blog bereits seit Jah­ren ver­tre­ten wird. Sewing sieht die Ban­ken gegen­über Goog­le, Ama­zon, Ali­b­a­ba & Co. jedoch nicht auf ver­lo­re­nem Pos­ten. Das größ­te Kapi­tal der Ban­ken sei­en ihre Kun­den sowie, man stau­ne, die Regulierung.

Über eine gerin­ge Anzahl von Kun­den kön­nen sich Ama­zon, Ali­pay & Co. wahr­lich nicht bekla­gen. Allein Ali­pay wird von meh­re­ren hun­dert Mil­lio­nen Nut­zern, u.a. für das mobi­le Bezah­len, ver­wen­det; eine Zahl, die von der Deut­schen Bank nicht annä­hernd erreicht wird. Sicher­lich kön­nen die Ban­ken für sich rekla­mie­ren, durch die Regu­lie­rung über veri­fi­zier­te Iden­ti­tä­ten und per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ihrer Kun­den zu ver­fü­gen. Jedoch – auch die­ses Pro­blem kön­nen Ama­zon & Co. ele­gant lösen, ent­we­der, indem sie die Diens­te von ID-Pro­vi­dern in Anspruch neh­men, die­sen Ser­vice durch Über­nah­men selbst anbie­ten oder aber den Umweg über PSD2 gehen, d.h. sich die nöti­gen Daten nach der Ein­wil­li­gung der Kun­den direkt bei den Ban­ken abzu­ho­len. Die Platt­for­men kön­nen die­se Regu­lie­rungs­lü­cke rela­tiv schnell schlie­ßen. Die Ban­ken jedoch müs­sen gleich meh­re­re feh­len­de Ver­bin­dun­gen (Hard­ware, Soft­ware, Medi­en, Logis­tik) her­stel­len, für wel­che die nöti­ge Exper­ti­se und Zeit schlicht feh­len (Vgl. dazu: 

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