Von Ralf Keuper

Die Grün­dung von Genos­sen­schafts­ban­ken für Daten war auf die­sem Blog bereits häu­fi­ger ein The­ma, wie in The New Data Deal. Wenn Daten wie ein Wirt­schafts­gut be- und gehan­delt wer­den, dann ist es eigent­lich nur fol­ge­rich­tig, wenn wir so etwas wie Daten-Genos­sen­schaf­ten bekom­men. Die­ser Ansicht ist jeden­falls Hans-Jörg Nau­mer in Die Face­book-Genos­sen­schaft.

Dar­in regt er, als Gegen­mo­dell zu den gro­ßen Digi­ta­len Platt­for­men wie Goog­le oder face­book, die Grün­dung von Daten-Genos­sen­schaf­ten an.

Als Vor­tei­le der Daten-Genos­sen­schaf­ten führt er an:

  • Daten­ei­gen­tum
  • Ver­falls­da­tum
  • Kon­trol­le

Die Daten sind an die Digi­ta­le Iden­ti­tät bzw. die Digi­ta­len Iden­ti­tä­ten der Nut­zer gekop­pelt. Die Fra­ge nach dem Daten­ei­gen­tum, die noch immer kon­tro­vers dis­ku­tiert wird (Vgl. dazu: Digi­ta­le Gesell­schaft: Mit Daten zum neu­en Reich­tum?), ist dar­in klar zu Guns­ten der “Erzeu­ger” beant­wor­tet. Die Erträ­ge aus den Daten gehö­ren damit ihnen – zumin­dest anteilsmäßig.

Die Daten-Genos­sen­schaft erhält den Sta­tus eines Club-Guts. Die Mit­glie­der über­neh­men dabei die Kon­trol­le dar­über, wer bei­tre­ten darf und wer nicht. Wer den Wert der Genos­sen­schafts­an­tei­le senkt, z.B. durch die Ver­brei­tung von “Fake News” oder Hass­re­den, wird ausges…

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