ZF entwickelt fahrende Geldbörse

Von Ralf Keuper

Auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern hat der Automobilzulieferer Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) die Blockchain entdeckt. Zusammen mit der UBS hat ZF eine Car eWallet entwickelt, wie in Blockchain: ZF entwickelt fahrende Geldbörse berichtet wird.

In der Pressemitteilung heisst es:

Das Car eWallet erlaubt Nutzern die „on-the-go“-Bezahlung von Autobahnmaut sowie Park- und Ladegebühren. Gleichzeitig kann es Zahlungen entgegennehmen: etwa aus dem Car-Sharing, der Bereitstellung von Energie für das Stromnetz oder für Liefer-Services. Das innogy Innovation Hub hat Anforderungen aus der Lade-Infrastruktur in das System integriert – dadurch kann das Car eWallet den Bezahlvorgang automatisch und sicher nach dem Laden der Batterie abschließen.

Über die Geldbörsen-Funktion:

Wie jede Geldbörse muss auch das Car eWallet regelmäßig gefüllt werden. Nutzer können dies entweder bequem vom heimischen PC oder mittels einer speziellen App durchführen. Damit wird das Auto vom Besitzer des Car eWallet autorisiert, eigenständig Zahlungen bis zu einem bestimmten Limit durchzuführen. Wird beispielsweise auf der morgendlichen Fahrt ins Büro eine Maut fällig, zahlt das Auto automatisch die Gebühren und erspart zeitraubendes Stehen in der Warteschlange. Der Fahrer wird erfasst während er im Auto bleibt, gleichzeitig erhält der Nutzer online einen Update über alle Transaktionen des Car eWallet.

Im Laufe des Jahres will ZF weitere Details zu seiner Technik bekannt geben. Mal sehen, was daraus wird.

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