Studie bemängelt Umgang der Fintech-Startups mit Nutzerdaten

Von Ralf Keuper

Die Studie Analyse der Datenschutzerklärungen deutscher Fintech-Unternehmen nach Einführung des DSGVO kommt zu einem eher ernüchternden Befund.

In der Pressemitteilung der Uni Bremen heisst es:

Die Wirtschaftswissenschaftler schließen mit dem Gutachten an ihre Untersuchung zu digitalen Finanzakteuren aus dem Frühjahr 2018 an. Hierzu haben sie bei allen bereits 2017 untersuchten 505 FinTechs nun erneut die aktuelle Version der jeweiligen Datenschutzerklärung erhoben und auf inhaltliche Veränderung untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Datenschutzregelungen seit Einführung der DSGVO in vielen Fällen für Nutzerinnen und Nutzer der FinTech-Angebote eher verschlechtert haben.

Weiterer Kritikpunkt:

Das Sammeln von personenbezogenen Daten muss von den Konsumentinnen und Konsumenten durch eine Einwilligung wie schon im Jahr 2017 alternativlos akzeptiert werden. Außerdem geben weniger FinTechs als zuvor an, wie lange Daten tatsächlich gespeichert werden und verweisen lediglich auf die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

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