Martin Walser über Fritz Seidenzahl: „Hundert Jahre Deutsche Bank“ (1970)

Martin Walser, 43, ist der Autor der Romane „Halbzeit“ und „Das Einhorn“ sowie der Theaterstücke „Eiche und Angora“ und „Überlebensgroß Herr Krott“. — Fritz Seidenzahl schrieb das Jubiläumsbuch „Im Auftrage des Vorstandes der Deutschen Bank“. — Eberhard Czichon, 34, Autor des von Walser erwähnten Buches über Hermann Josef Abs, ist Historiker In Ost-Berlin. Gegen ihn und den Kölner Pahl. Rugenstein Verlag, der Czichons Buch In der Bundesrepublik vertreibt, haben Abs und die Deutsche Bank eine Klage auf „Unterlassung diffamierender Behauptungen“ erhoben: Czichon habe von Abs ein völlig verzerrtes und unwahres Lebensbild gezeichnet, um ihn zu einer negativen Symbolfigur des Monopolkapitals aufzubauen und als überzeugten Nazi-Anhänger mit maßgeblichem Einfluß auf die NS-Hierarchie darzustellen.

Quelle / Link: Martin Walser über Fritz Seidenzahl: „Hundert Jahre Deutsche Bank“ 

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Ein neues Buch zeigt, wie Konzerne bis in die jüngste Zeit ihre Rolle in der NS-Zeit beschönigten. Ganz vorne mit dabei: die Deutsche Bank

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