Blockchain-Zahlungsplattform für die Baubranche

Von Ralf Keuper

Die Bundesregierung hat erst kürzlich mit der Vorstellung der Blockchain-Strategie verdeutlicht, dass sie sich des Potenzials dieser neuen Technologie bewusst ist. Zu den ersten Profiteuren dieser Strategie zählt das Forschungsprojekt BIMcontracts, einer Blockchain-Plattform für die Baubranche. Die Förderung des Bundes beläuft sich auf 2,46 Mio. Euro. Darüber wird in Bund fördert Entwicklung von Blockchain-Zahlungsplattform für die Baubranche berichtet. Mit BIMcontracts soll es möglich sein, dass die an einem Bauvorhaben beteiligten Akteure ihr Leistungsbeziehungen mittels Smart Contracts regeln. Dazu gehört auch die Bezahlung nach erbrachter Leistung. Die beteiligten Partner müssen sich auf der Plattform mit einer ID registrieren. Beteiligt an dem Projekt sind u.a. die Universität Duisburg-Essen und die Ruhr-Uni Bochum. Geleitet wird das Projekt von adesso.

Auslöser des Projekts war der Aufsatz „Smart Contracts – Planungs-,
Bau- und Immobilienverträge als Programm?“ von Prof. Dr. Klaus Eschenbruch von der Anwaltskanzlei Kapellmann. Die Kanzlei ist daher einer der Projektpartner.

In Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung entwickelt Kapellmann im Forschungsprojekt BIMCONTRACTS eine Referenzarchitektur für Zahlungsprozesse in der Bauindustrie: Ziel ist die Entwicklung und Erprobung eines automatischen und transparenten Vertrags- und Rechnungsmanagement auf der Basis von digitalen Bauwerksmodellen (Building Information Modeling BIM) und moderner Blockchain-Technologie in Verbindung mit Smart-Contracts-Konzepten (in: BIMCONTRACTS: Eine Idee von Kapellmann wird in einem Forschungsvorhaben umgesetzt).

Zuerst erschienen auf Identity Economy

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