Am 27. März 1980 verliert Silber innerhalb eines Tages über 30 Prozent seines Wertes. Der “Silver Thursday” markiert das Ende einer beispiellosen Marktmanipulation durch die Gebrüder Hunt, die mit Fremdkapital von Banken und Terminbörsen fast das gesamte US-Finanzsystem in den Abgrund reißen. Der Fall offenbart eine bemerkenswerte Konstante: Wie systemrelevante Akteure durch überhöhte Fremdkapitalquoten, verspätete Regulierung und das Versagen von Risikokontrollmechanismen ganze Märkte destabilisieren können – eine Blaupause, die bis heute wiederkehrt.
Die Mechanik der Spekulation: Hebel, Marktenge und institutionelles Versagen
Der Silbermarkt Ende der 1970er Jahre war klein und anfällig. Während Gold größtenteils in den Tresoren der Zentralbanken schlummerte, war physisches Silber rar – und das machte es verwundbar. Weltweit wurden jährlich rund 450 Millionen Unzen produziert und verbraucht. Ein Markt im Gleichgewicht, der jedoch von wenigen Großkäufern aus dem Takt gebracht werden konnte.
Die Hunt-Brüder erkannten diese Schwachstelle. Ihre Strategie war simpel, aber wirkungsvoll: Erstens kauften sie massenhaft echtes Silber. Zweitens schlossen sie Terminkontrakte ab – Versprechen, später noch mehr Silber zu kaufen. Drittens, und das war der entscheidende Trick: Sie bestanden darauf, dass ihnen das Silber auch wirklich ausgeliefert wurde, statt die Kontrakte einfach wieder zu verkaufen.
Die ersten Erfolge (1970−1974)
Zwischen 1970 und 1973 kauften die Hunts rund 200.000 Unzen Silber – eine überschaubare Menge, doch sie reichte aus, um den Preis von 1,50 auf 3 US-Dollar zu verdoppeln. Das Prinzip funktionierte. Also legten sie nach.
Bis Anfang 1974 hielten sie bereits Kontrakte über 55 Millionen Unzen und verlangten die tatsächliche Lieferung. Normalerweise wickelten Händler solche Geschäfte ohne physische Übergabe ab – man zahlte einfach die Preisdifferenz aus. Die Hunts aber wollten das Metall haben. Diese Forderung brachte die Terminbörsen in Bedrängnis: Woher sollten sie plötzlich so viel Silber nehmen?
Das Prinzip der künstlichen Knappheit
Die physische Auslieferung war der Schlüssel. Jede Unze, die die Hunts in ihren Tresoren verschwinden ließen, fehlte auf dem Markt. Erschwerend kam hinzu: Vierzig Jahre zuvor hatte die US-Regierung den privaten Goldbesitz verboten. Viele Amerikaner hatten daraufhin ihre Edelmetallbestände ins Ausland geschafft. Die Hunts nutzten diese historische Erfahrung und lagerten ihr Silber in Zürich und London – außerhalb der Reichweite amerikanischer Behörden.
Im Frühjahr 1974 stand der Silberpreis bei über 6 US-Dollar – viermal so hoch wie vier Jahre zuvor. Die Hunts kontrollierten nun fast 10 Prozent des gesamten weltweiten Silberangebots. Sie waren nicht mehr nur große Käufer, sondern hatten eine marktbeherrschende Position erreicht.
Die Expansion: Vom Familienunternehmen zum internationalen Konsortium
Bis 1978 bauten die Brüder ihre Position weiter aus. Weitere 20 Millionen Unzen wanderten in ihre Bestände. Doch sie wollten noch größer werden. Gemeinsam mit zwei saudischen Prinzen gründeten sie die “International Metal Investment Group” – ein Konsortium, das nun systematisch die Terminbörsen COMEX (New York) und CBOT (Chicago) mit Silberkäufen überschwemmte. Bis 1979 erwarben sie weitere Kontrakte über 40 Millionen Unzen.
Die Jagd nach Silber war damit keine private Spekulation mehr, sondern hatte internationale Dimensionen angenommen. Das sollte sich rächen.
Die Rolle der Banken: Fremdkapital als Brandbeschleuniger
Der zentrale Fehler der Hunt-Spekulation lag im massiven Einsatz von Fremdkapital. Über einen Zeitraum von fast zehn Jahren kauften die Hunts und ihre Partner rund 5.000 Tonnen Silber, etwa 150 Millionen Unzen – das entsprach der Hälfte der amerikanischen und etwa 15 Prozent der weltweiten Silbervorräte. Dazu kamen etwa 200 Millionen Unzen in Form von Silber-Kontrakten an den Terminbörsen. Die weltweite Nachfrage nach Silber war zwischenzeitlich auf rund 450 Millionen Unzen gestiegen, während die Produktion stagnierte.
Die Hunts finanzierten diese Position zu großen Teilen mit Fremdkapital. Sie waren von Banken und Terminbörsen abhängig, die ihre Positionen durch Kredite ermöglichten. Die Banken akzeptierten dabei die Silberbestände als Sicherheit und erhöhten kontinuierlich die Kreditlinien, während der Silberpreis stieg. Ende 1979 erreichte der Silberpreis 34,45 US-Dollar – die COMEX änderte im Januar ihre Regeln und verfügte, dass jeder Investor nur noch maximal 10 Millionen Unzen halten durfte.
Mitte Januar 1980 überwand der Silberpreis die Marke von 50 US-Dollar. Nur wenige Jahre zuvor hatte die Feinunze noch 1,50 US-Dollar gekostet. Die Silberbestände des Hunt-Clans erreichten einen Wert von 4,5 Milliarden US-Dollar – eine Schuldenposition von 1,5 Milliarden US-Dollar bei einem durchschnittlichen Einstand von 35 US-Dollar je Silber-Terminkontrakt inklusive.
Regulatorische Intervention und der Zusammenbruch
Mit der Suspendierung des Silberhandels an der COMEX Ende 1980 wendete sich das Blatt. Die Börse nahm nur noch Liquidierungsaufträge an, der Preis begann zu fallen. Zudem erhöhte die Federal Reserve die Zinsen, und der stärkere US-Dollar belastete die Preise für Gold und Silber. Bis Mitte März 1980 fiel der Silberpreis auf rund 21 US-Dollar zurück – beschleunigt durch panische Verkäufe kleiner Spekulanten und Anleger, die dem Beispiel der Hunts gefolgt waren.
Auch das physische Angebot stieg, da aufgrund des Preisanstiegs private Silberbestände wie Tafelsilber, Schmuck und Münzen auf den Markt kamen. In Deutschland wurde bereits 1975 die alte, silberhaltige 5‑DM-Münze gegen eine silberfreie ausgetauscht. Die zunehmende physische Knappheit, auf die die Strategie der Hunts basierte, erwies sich als Illusion. Die CBOT und COMEX verfügten nur über zusammen 120 Millionen Unzen Silber in ihren Lagern, und die Strategie der Hunts, auf physischer Lieferung zu bestehen, wurde von einer zunehmenden Anzahl von Marktteilnehmern imitiert.
Der 27. März 1980 ging als “Silver Thursday” in die Geschichte ein: Silber eröffnete bei 15,80 US-Dollar und schloss bei 10,80 US-Dollar – ein Wertverlust von über 30 Prozent an einem einzigen Tag. Für die Hunts, deren durchschnittlicher Einstand bei ihren Silber-Terminkontrakten bei 35 US-Dollar lag, bedeutete dies eine Schuldenposition von 1,5 Milliarden US-Dollar – offiziell aus den US-Dollar gerechnet waren es sogar 1,7 Milliarden. Viele Investoren gingen Short-Positionen ein und verstärkten den Abwärtstrend beim Silberpreis deutlich. Mitte 1980 erreichte der Silberpreis wieder rund 17 US-Dollar.
Systemisches Risiko und die Grenzen der Regulierung
Ende 1979 gab die CBOT bekannt, dass kein Investor mehr als drei Millionen Silber-Kontrakte halten darf. Alle Kontrakte über diesem Limit mussten bis zum Februar 1980 liquidiert werden. Auch die Einschusspflicht wurde erhöht. Bunker interpretierte diese Regeländerungen als Zeichen einer drohenden Knappheit und kaufte weiter. Auch Lamar Hunt stieg zu diesem Zeitpunkt ein und investierte 300 Millionen US-Dollar. Bunker Hunt hielt mittlerweile 40 Millionen Unzen Silber im Ausland und 90 Millionen Unzen Silber zusammen mit den Partnern der International Metal Investment Group, die wiederum weitere 90 Millionen Unzen mit Liefertermin März 1980 hielten.
Der zu diesem Zeitpunkt reichste amerikanische Clan konnte den Niedergang durch Verkäufe nicht mehr aufhalten. Der Erhalt des Familienvermögens hatte für sie Priorität, und da Goldbesitz noch immer verboten war, fokussierte sich ihr Interesse auf den Silbermarkt. Neben Ländereien und Immobilien bildete Silber die zentrale Anlageklasse. Die folgenden Ereignisse am Silbermarkt waren für die Familie ähnlich bedeutend wie die staatliche Enteignung des privaten US-Goldbesitzes in den USA vor 40 Jahren.
Die Silberspekulation der Gebrüder Hunt, die 1980 im Zusammenbruch des Silberhandels gipfelte, offenbart ein strukturelles Muster, das sich durch die Finanzgeschichte zieht. Der massive Einsatz von Fremdkapital verwandelte eine Wette auf steigende Silberpreise in ein systemisches Risiko für das gesamte US-Finanzsystem. Die Banken, die den Hunts Kredite in Milliardenhöhe gewährten, handelten nach der gleichen Logik wie später bei der Subprime-Krise: Solange die Kurse steigen, erscheinen selbst hochriskante Positionen als solide besichert.
Die verspätete regulatorische Reaktion ist besonders bemerkenswert. Erst als der Silberpreis bereits auf 34,45 US-Dollar gestiegen war, änderte die COMEX ihre Regeln. Die CBOT folgte Ende 1979 mit Positionslimits – zu einem Zeitpunkt, als die Hunts bereits eine marktbeherrschende Stellung innehatten. Diese zeitliche Verzögerung ist charakteristisch für Regulierungsbehörden, die erst auf manifeste Krisen reagieren, anstatt strukturelle Risiken präventiv zu adressieren.
Historischer Kontext: Das Ende von Bretton Woods und die Inflationsängste der 1970er Jahre
Die Hunt-Spekulation muss im Kontext des Zusammenbruchs des Bretton-Woods-Systems verstanden werden. Mit dem Ende der Goldbindung des US-Dollars 1971 verloren beide Metalle ihre offizielle monetäre Funktion. Der Jom-Kippur-Krieg, die Ölkrise, der Krieg des Schahs im Iran und der Afghanistankrieg der UdSSR führten zu einem massiven Anstieg der Staatsverschuldung in den USA. Die massive Ausweitung der Geldmenge und steigende Inflationsraten machten Edelmetalle als Inflationsschutz attraktiv.
Seit 1971 konnte die US-Zentralbank ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Die Goldmenge der Vereinigten Staaten reichte zur Deckung der Währung bei weitem nicht mehr aus. 1973 brach das Bretton-Woods-System, das internationale Währungssystem mit einem durch den Goldstandard gedeckten US-Dollar als Leitwährung, zusammen. Durch die Abschaffung von Silber- und Goldstandard verloren beide Metalle an wirtschaftlicher Bedeutung, und große Mengen gelangten auf den Markt. Dies trieb den Preis für Silber auf unter 2 US-Dollar pro Feinunze und wirkte sich nachhaltig negativ auf die Silberförderung aus, denn zu diesem geringen Preis wollten nur wenige Staaten das Metall fördern.
Die bedeutenden Einflussgrößen der vergangenen 50 Jahre für Edelmetalle stellen das Verbot privaten Goldbesitzes in den USA und der Zusammenbruch des 1944 geschaffenen Bretton-Woods-Systems dar. Im Kampf gegen die “Große Depression” erklärte 1933 der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt den privaten Besitz von Gold im Wert von mehr als 100 US-Dollar für illegal. Wenig später werten die USA ihre Währung massiv ab, indem der Umtauschkurs von Gold von 20,67 auf 35 US-Dollar angepasst wurde.
Parallelen zur Gegenwart: Von Silber zu Kryptowährungen und Meme-Stocks
Die Geschichte wiederholt sich, nur die Bühne wechselt. Was 1980 mit Silber geschah, sehen wir heute in anderen Märkten – mit den gleichen Mechanismen, aber neuen Schauplätzen.
GameStop 2021: Die Reddit-Rebellion
Im Januar 2021 koordinierten sich Tausende Kleinanleger über das Reddit-Forum “WallStreetBets”, um die Aktie der Videospielkette GameStop in die Höhe zu treiben. Große Hedgefonds hatten auf fallende Kurse gewettet – sogenannte “Short-Positionen”. Die Reddit-Trader kauften massenhaft GameStop-Aktien und zwangen die Hedgefonds, ihre Wetten zu exorbitanten Preisen glattzustellen.
Das Muster ist vertraut: Konzentriertes Kapital trifft auf einen engen Markt. Viele Kleinanleger handelten mit geliehenem Geld, also mit Hebel. Der Preis schoss von 20 auf über 480 US-Dollar – nur um Wochen später wieder abzustürzen. Die Illusion: Man könne durch koordiniertes Handeln einen Markt dauerhaft kontrollieren. Die Realität: Sobald die ersten verkaufen, bricht das System zusammen.
Krypto-Crashes: Wenn digitale Vermögenswerte verdampfen
Noch deutlicher zeigen sich die Parallelen bei Kryptowährungen. Nehmen wir den Zusammenbruch der Börse FTX 2022: Kunden legten ihr Geld bei der Börse an, in der Annahme, es sei sicher verwahrt. Tatsächlich verlieh FTX das Geld an Hedgefonds, die damit hochriskante Wetten eingingen – alles mit massivem Hebel finanziert.
Als die ersten Kunden ihr Geld zurückwollten, stellte sich heraus: Die Kasse war leer. 8 Milliarden US-Dollar verschwunden. Wie bei den Hunts 1980 implodierte ein scheinbar solides Konstrukt, sobald jemand die tatsächliche Auslieferung – in diesem Fall die Auszahlung – verlangte.
Ähnlich bei Terra/Luna (Mai 2022): Ein “Stablecoin”, der angeblich immer einen US-Dollar wert sein sollte, fiel innerhalb von Tagen auf Null. 40 Milliarden US-Dollar Marktwert lösten sich in Luft auf. Der Grund? Das System basierte auf Versprechen statt auf echten Sicherheiten – genau wie die Silberkontrakte der Hunts auf Lieferungen beruhten, die nie erfolgen konnten.
Die Vermittler: Wer verdient am Risiko?
Der entscheidende Punkt: Die Vermittler haben die falschen Anreize.
1980: Die Banken Die Banken verliehen den Hunts Milliarden, weil sie an jedem Kredit verdienten. Solange der Silberpreis stieg, erschien alles sicher. Je mehr geliehen wurde, desto höher die Einnahmen der Bank. Dass das System kollabieren könnte, war nicht ihre primäre Sorge.
2021: Die Broker Beim GameStop-Fall verdienten Broker wie Robinhood nicht an Handelsgebühren, sondern daran, dass sie die Aufträge ihrer Kunden an große Handelsfirmen weiterverkauften – das sogenannte “Payment for Order Flow”. Je mehr gehandelt wird, desto mehr verdient der Broker. Ob die Kunden Geld verlieren? Zweitrangig.
2024: Die Krypto-Börsen
Manche Krypto-Börsen bieten ihren Kunden an, mit 100-fachem Hebel zu handeln. Das bedeutet: Mit 1.000 Euro kann man Positionen im Wert von 100.000 Euro eingehen. Die Börse kassiert Gebühren auf jede Transaktion. Wenn der Kunde sein Geld verliert – und bei solchen Hebeln passiert das schnell –, hat die Börse trotzdem verdient.
Das grundlegende Problem bleibt
Die Technologie ändert sich, das Problem nicht: Wenn diejenigen, die das System am Laufen halten, mehr am Handelsvolumen verdienen als an der Qualität der Geschäfte, entstehen systemische Risiken.
- Die Bank verdient an Krediten, nicht an soliden Sicherheiten
- Der Broker verdient an Transaktionen, nicht an klugen Investitionen
- Die Krypto-Börse verdient an Handelsvolumen, nicht an nachhaltigen Gewinnen
Das Ergebnis ist immer das gleiche: Risiken werden systematisch unterschätzt, weil die Vermittler kurzfristig profitieren, während die langfristigen Gefahren bei anderen liegen – bei den Anlegern, beim Steuerzahler, beim gesamten Finanzsystem.
Die Hunts brauchten Jahre, um den Silbermarkt in die Knie zu zwingen. Bei Terra/Luna dauerte es drei Tage. Die Geschwindigkeit nimmt zu, die Mechanik bleibt gleich.
Die regulatorische Architektur hat sich seit 1980 kaum verändert. Auch heute reagieren Aufsichtsbehörden primär auf manifeste Krisen, anstatt strukturelle Risiken präventiv zu begrenzen. Die Einführung von Positionslimits erfolgt regelmäßig zu spät. Die Erhöhung von Margin-Requirements geschieht erst, wenn Märkte bereits überhitzt sind. Und die Durchsetzung bestehender Regeln scheitert oft an der Komplexität moderner Finanzprodukte und der grenzüberschreitenden Natur der Märkte.
Schlussfolgerungen: Die Persistenz struktureller Schwächen
Der Silver Thursday von 1980 war keine Anomalie, sondern ein Symptom struktureller Schwächen im Finanzsystem. Die Kombination aus konzentrierten Positionen, hoher Fremdkapitalquote, verspäteter Regulierung und dem Versagen von Risikokontrollmechanismen hat sich seither wiederholt – von der Savings-and-Loan-Krise über Long-Term Capital Management bis zur Finanzkrise 2008 und darüber hinaus.
Die zentrale Lehre bleibt ungehört: Märkte sind manipulierbar, wenn einzelne Akteure durch Fremdkapital in die Lage versetzt werden, marktbeherrschende Positionen aufzubauen. Die Selbstregulierung der Märkte funktioniert nicht, wenn die Anreize der Intermediäre mit den Systemrisiken konfligieren. Und die Regulierung kommt systematisch zu spät, wenn sie reaktiv statt präventiv agiert.
Solange diese strukturellen Bedingungen fortbestehen, werden sich die Muster des Silver Thursday in neuen Formen wiederholen. Die Namen der Akteure ändern sich, die Assets wechseln, die technologischen Plattformen entwickeln sich weiter – aber die fundamentale Dynamik bleibt dieselbe. Das ist keine historische Reminiszenz, sondern eine Warnung für die Gegenwart.
Ralf Keuper

