Marketing über Mobile Devices wird für Banken zur zentralen Herausforderung

Von Ralf Keuper

Das veränderte Mediennutzungsverhalten hat dazu geführt, dass die mobilen Endgeräte für das Marketing von Unternehmen und Banken eine wettbewerbskritische Bedeutung erlangt haben. Bestätigt wird dieser Befund u.a. durch eine aktuelle Studie von intelliAd Media und und der Online-Marketing-Agentur netzeffekt, worüber in Banken müssen für Online-Werbung mehr zahlen berichtet wird.

Das wesentliche Ergebnisse fasst Bernd Stieber, Geschäftsführer von netzeffekt, zusammen:

Die steigenden Gebühren der Banken sorgen bei Verbrauchern für Verunsicherung, Vergleichsplattformen wie Check24 werden durchweg stärker für die Suche nach den besten Konditionen herangezogen – und das über alle Devices hinweg. In Summe führt das zu einer komplexeren Customer Journey, einer längeren Dauer der Leadgenerierung und damit letztlich auch zu steigenden Preisen“, sagt Bernd Stieber, Geschäftsführer von netzeffekt.

Mittlerweile erfolgt jeder vierte Abschluss über Mobile Devices.

Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Medien der Kooperation das Gesicht des Banking in den nächsten Jahren deutlich verändern werden.

Vor der Digitalisierung war ein Telefon ein Apparat mit einer einzigen Funktion, heute ermöglichen Smartphones drahtlos den Zugriff auf Datenspeicher im Internet sowie auf vernetzte soziale Plattformen und so die kooperative Interaktion zwischen Millionen Menschen. Damit müssen nun auch klassische  Einzelmedien als Medien der Kooperation noch einmal anders verstanden werden.

Auf der anderen Seite wächst die Abhängigkeit der Banken von den digitalen Ökosystemen, an denen kein Weg mehr vorbei führt; sie sind sogar – mangels Alternativen – gezwungen, deren Preise zu akzeptieren.

Es gibt Möglichkeiten, die Abhängigkeit zu verringern, wie mit Data Management Plattformen (DMP). Einen Einstieg liefern What can a Data Management Platform do for Financial Services Marketing Teams? und How One Digital Bank Disrupts With Data. 

Informativ und aktuell im weiteren Zusammenhang ist der Beitrag Datenschutzgrundverordnung. Was kommt auf das Marketing zu?

 

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