Cloud Banking – Sicherheitsrisiko oder Königsweg zum Smart Banking? #1

Von Ralf Keuper

In einem Interview mit CIO äußerte sich Željko Kaurin, Bereichsleiter Information Technology & Projekt Management bei der ING-DiBa, kritisch zu den Möglichkeiten, das Kernbankensystem aus der Cloud zu betreiben
Mit seiner sektpischen Haltung ist er nicht allein. Insbesondere die nicht-funktionalen Anforderungen  wie Wartbarkeit, Ausfallsicherheit, Hochverfügbarkeit, Sicherheit und Mandantenfähigkeit an ein Kernbankensystem sind es, die einen kompletten Schwenk in die Cloud für viele zur Horrorvision machen. 

Die Mehrzahl der Banken wir daher wohl einen hybriden Ansatz, eine Mischung aus Private und Public Cloud, verfolgen

Unter den Herstellern von Kernbankensystemen sind es Temenos und Misys, die bereits mit eigenen Lösungen auf das wachsende Marktsegment des Cloud Banking reagiert haben. 

So war vor einiger Zeit zu lesen, dass die Mikrofinanzinstiute in Kenia auf die Temenos T24 cloud platform setzen. 

Da könnte sich ein neuer Markt für die Hersteller von Kernbankensystemen bzw. Bankensoftware auftun. Mein persönlicher Favorit ist nach wie vor Open Solutions DNA 


Einen hohen Reifegrad hat auch die FI-TS Finance Cloud der Finanz Informatik.

Damit sind die Bedenken nicht aus dem Weg geräumt. Ansätze wie die Zukunft des Banking aussehen könnte, ohne in einem Horrorszenario zu enden, existieren bereits. Der Weg dürfte jedoch noch lang und holprig sein.

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